18.12.06 Djerba-Chenini

Flamingos im Golfe de Bou Grara

Nach zwei ziemlich grauen Tagen auf Djerba erwachen wir am Morgen bei herrlichem Sonnenschein. Wir geniessen unser Frühstück und packen dann langsam unsere Sachen zusammen. Über denn Damm, entlang der Trinkwasser-Pipeline fahren wir zurück aufs Festland. Plötzlich entdeckt Chrigel in der Nähe des Ufers eine Flamingo-Kolonie. Natürlich legen wir sofort einen Foto-Stopp ein und geniessen den Anblick dieser rosarote „Wolke“ auf dem Meer.

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Im Dahar-Gebirge

Dann geht es weiter zurück in Richtung Dahar-Gebirge. Über Medenine erreichen wir Toujane und biegen dort links ab um der Gebirgskette entlang nach Süden weiter zu fahren. Um ein bisschen Action in die Sache hineinzubringen, verlassen wir die Hauptstrasse und durchqueren auf schmaleren Pisten und Feldwegen mehrere kleine Bauerndörfchen und eine herrliche Landschaft mit unzähligen Feldern und kleinen Olivenbaum-Plantagen. Hier wird anscheinend jeder Quadratmeter genutzt.

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Die Höhlenwohnungen von Chenini

Am späteren Nachmittag erreichen wir die letzten Ausläufer des Dahar-Gebirges. Hier sind die Strassen leider nicht so gut beschriftet und so kommt es, dass wir unseren Weg ein bisschen suchen müssen. Schliesslich klappt es doch noch und wir fahren wieder auf der richtigen Strasse. Anhand der zunehmenden Zahl von Souvenir-Ständen erkennen wir, dass wir ganz in der Nähe von Chenini sein müssen, dem Ort mit den bekannten Höhlenwohnungen. Die Strasse macht eine Kurve und wir erblicken das alte Chenini, herrlich beleuchtet vom rötlichen Licht der Abendsonne. Die Stadt ist ganz an bzw. in den Berg gebaut, ein total verschachteltes Wirrwarr von Mauern, Gassen und Fenstern und alles in den Farben der Felsen. Ein wunderschöner Anblick!

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"Chrigels Plätzli" unter Palmen

Langsam versinkt die Sonne hinter den umliegenden Hügeln und wir müssen noch unseren Übernachtungsplatz finden. Vor ein paar Jahren war Chrigel schon einmal hier und hat einen wunderschönen Platz gefunden, zu dem er uns heute natürlich wieder führen will. Nach ein bisschen Suchen findet er schliesslich den Platz, der etwas abseits der Strasse etwas versteckt in einem kleinen Tal hinter einer dichten Palmengruppe liegt. Ein herrliches Plätzchen, das wir ganz für uns alleine haben...

Leider hat die holprige Reise von heute Nathi etwas zugesetzt und so legt sie sich gleich nach der Ankunft hin um sich etwas zu entspannen. Inzwischen bereiten wir ein feines Nachtessen vor: Rösti mit Schinken und Spiegelei :-) Nathi hat sich etwas erholen können und so zünden wir zur Feier des Tages am Abend ein schönes Lagerfeuer an und hängen mit unseren Gedanken dem heutigen Tag etwas nach…

Nach einem erlebnisreichen Tag legen wir uns schliesslich müde in unsere Betten und schlafen schliesslich zufrieden ein.

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Was wir am nächsten Tag alles erleben, folgt hier: Chenini-Ksar Ghilane