16.12.06 Douz-Dahar Gebirge-Djerba

Douz-Dahar Gebirge

Heute verlassen wir Douz. Unser Weg führt in Richtung Osten bis nach Matmata, das bekannt ist für seine Höhlenwohnungen. Von Matmata her überqueren wir das Dahar Gebirge, was unsere Landys ein bisschen schnaufen lässt. Das Gebirge besteht aus einer lang gezogenen Kette von Hügeln und Bergen bis höchstens knapp 700 Metern Höhe und auf dem Gebirgskamm geniesst man einen herrlichen Ausblick hinunter auf die Ebenen (zumindest bei gutem Wetter).

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Die Insel Djerba

Vom Dahar Gebirge aus fahren wir weiter bis an die Küste. Je näher wir der Küste kommen umso dunkler wird der Himmel. Es braut sich was zusammen. In El Jorf nehmen wir die Fähre, um auf die Insel Djerba überzusetzen. Die Fähre ist nicht besonders gross, legt aber dafür jede Viertelstunde ab und bringt uns in nicht einmal zehn Minuten auf die Insel. Auf Djerba angekommen fahren wir zwischen Feldern und Palmen bis ans Meer hinunter. Dort machen wir einen kurzen Stopp und staunen nicht schlecht über die Berge von Muscheln, die sich am Meerufer auftürmen. Dann suchen wir uns einen Platz zum Übernachten, was sich als eher etwas schwierig erweist. Weil die schönen Plätze entweder voller Müll oder direkt der Meerbriese ausgesetzt sind, entschliessen wir uns, etwas von der Küste entfernt zu campieren. Schliesslich finden wir einen schönen Platz bei einer Gruppe von verwilderten Dattelpalmen.

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Wir bereiten alles vor, um am Abend ein schönes Lagerfeuer anzünden zu können. Doch Petrus macht uns einen Strich durch die Rechnung: Kaum haben wir genügend Palmwedel zusammengetragen, beginnt es heftig zu regnen. Unter einem eilig aufgebauten Vorzelt verzehren wir unser Nachtessen und legen uns schon bald schlafen. Hoffentlich ist das Wetter morgen besser.

Wie es uns am nächsten Tag ergeht, siehst du hier: Djerba.