27.12.06 Dünen von Tozeur
Filmkulissen und Bodenschätze
Am nächsten Tag steht der Besuch der Dünen von Tozeur auf unserem Programm. Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg und lassen uns ziemlich viel Zeit bei der Hinfahrt. Und plötzlich liegen sie vor uns, die grossen Dünen von Tozeur. Eigentlich dürften die Dünen nicht mit Fahrzeugen befahren werden (so steht es zumindest auf einer Tafel in der Nähe der Dünen). Leider kümmern sich die Wenigsten darum und so sehen die schönen Sanddünen ziemlich verkarrt aus.
Wir entschliessen uns, die Dünen nur aus der Ferne zu betrachten und einen kurzen Blick auf die daneben liegenden Filmkulissen von Starwars zu werfen. Leider ist alles ziemlich zerfallen und wir werden auch sofort von Souvenir-Händlern belagert. Wir ergreifen darum ziemlich rasch die Flucht und fahren weiter.
Etwa eine Viertelstunde Fahrt entfernt, bemerken wir plötzlich, dass es überall auf dem Boden glitzert und glänzt. Wir halten an um zu sehen, was das sein könnte. Wir finden tausende von kleinen, glasähnlichen Steinen, die wie Schiefer in dünnen Schichten aufeinander gepresst sind. Wir sind fasziniert von diesen Dingern. Chrigel holt sogar die Schaufel aus dem Landy und gräbt ein Loch, um zu sehen ob auch dort solche Steine zum Vorschein kommen. Wir finden grosse Blöcke der seltsamen Gebilde. Sie lassen sich von Hand auseinanderbrechen und sind im Innern glasklar. Könnte es sich hierbei um Marienglas handeln? Wir sammeln die schönsten Stücke ein und fahren weiter.
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Schlammschlacht beim Chott Mejez Sfa
Auf dem Rückweg fahren wir beim Chott Mejez Sfa vorbei. Überall befinden sich Schlammlöcher, die wir nach Möglichkeit umfahren. Leider (oder zum Glück – gäll Michi!) ist das nicht immer möglich und so bleibt uns nichts anderes übrig, als diese mit Schwung zu durchqueren.
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Mit ziemlich dreckigen Autos kommen wir schliesslich zum Campingplatz zurück. Als es einzudunkeln beginnt, kochen wir uns ein feines Abendmenü, geniessen anschliessend einen Kaffee und Schoggi-Guetzli und legen uns dann müde ins Bett. Bon nuit!
Am nächsten Tag machen wir uns langsam auf den Weg in Richtung Norden. Hier geht’s zum nächsten Tag.