20.12.06 Ksar Ghilane-Ain Essbat

Ksahr Ghilane - Ain Essbat

Nach einer ruhigen Nacht und ohne, dass wir durch das Morgengebet eines Muezzins geweckt werden, klettern wir wie gewohnt um ca. 08.00 Uhr aus unseren Schlafgemächern. Der Himmel ist wolkenlos und die Morgensonne blinzelt bereits durch die Palmen der Oase. Wir frühstücken ausgiebig und machen uns dann langsam auf den Weg in Richtung Süd-Südwest.

Heute müssen wir nur ein paar wenige Kilometer zurücklegen um zum Campement Ain Essbat zu gelangen. Chrigel hat in einem Internet-Forum von diesem kleinen Camp gelesen, wo es sehr ruhig und noch nicht so touristisch sein soll wie in Ksar Ghilane.

Davon möchten wir uns natürlich selber überzeugen. Unsere Route führt über steiniges und sandiges Gelände. Hier und dort fahren wir an kleinen Schaf- und Ziegenherden vorbei oder scheuchen vereinzelte Kamele (bzw. Dromedare) auf. Kurz nach dem Mittag taucht am Horizont ein schmaler grüner Streifen auf. Das muss wohl Ain Essbat sein – nichts wie hin! Wir staunen nicht schlecht, denn auch hier gibt es eine warme Quelle und gleich daneben wurde – sozusagen „in the middle of nowhere“ - ein kleiner Camping errichtet.

Es ist alles sehr sauber hier und wirklich ruhig. Wir sind die einzigen Gäste und können unsere Landys darum hinstellen wo wir wollen. Wir richten uns etwas ein und gehen anschliessend zur Reception um uns anzumelden. Nachdem die Formalitäten erledigt sind, präsentiert uns der Chef stolz das Camp. Es gibt ein kleines Restaurant mit Reception, Beduinenzelte, schöne Sanitäre Anlagen und sogar einen Pool! Wir staunen nicht schlecht und der Chef lässt es sich nicht nehmen, eben diesen Pool extra für uns zu füllen. Dazu legt er beim Schlauch, der am Boden liegt einen kleinen Hebel um und schon sprudelt mit ziemlichem Druck warmes Quellwasser ins Becken…

Etwa nach einer guten Stunde ist der Pool platschvoll und Chrigel entschliesst sich, dieses verlockende Angebot auszuprobieren und planscht genüsslich im warmen Wasser. Danach vertreiben wir uns bis zur Dämmerung die Zeit mit lesen, am Landy herumbasteln oder einfach nur ein bisschen „sein“. Es ist wirklich herrlich hier!

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Als es eindunkelt, sitzen wir gemütlich beim Nachtessen, geniessen ein feines Bier bzw. Panaché (wir konnten in Ksar Ghilane Nachschub besorgen :-D) und schmieden Pläne. Wir haben nämlich vor, die nächsten drei Tage in der Sahara – fernab aller Zivilisation - zu verbringen…

Was wir in der Sahara alles entdecken und erleben, siehst du hier: Ain Essbat-Sahara