13.12.06 Sbeitla-Douz

Nach einem ausgiebigen Frühstück packen wir unsere sieben Sachen wieder zusammen und fahren gemütlich in Richtung Süden. Die Landschaft um uns herum verändert sich langsam. Grün wird seltener und immer häufiger entdecken wir Dattelpalmen-Haine.

Chott El Jerid

Via Fériana und Gafsa erreichen wir El Mahassen und stehen plötzlich am Rand des Chott El Jerid. Das ist eine riesige Salzpfanne (ausgetrockneter Salzsee), topfeben und so gross dass man nicht bis zum anderen Ende sehen kann. Wir nehmen den schnurgeraden Damm, der über den Chott führt unter die Räder und die Landys kommen ziemlich ins Schnaufen, denn uns weht ein zünftiger Wind entgegen. Natürlich lassen wir es uns nicht nehmen, bei einer Pause in der Mitte des Chotts die Tragfähigkeit der Salzkruste zu testen :-).

Schliesslich erreichen wir das andere Ende des Chotts und fahren über Kebili weiter in Richtung Süd-Osten bis wir dann unser Tagesziel Douz erreichen.

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Die Wüstenstadt Douz

Douz ist eine einfache Stadt am Rand der Sahara. Nachdem wir den Camping du Desert gefunden (Reiseführer Chrigel sei Dank!) und wir uns etwas eingerichtet haben, machen wir uns auf, um das Städtchen und den Markt etwas zu erkunden und ein paar Kleinigkeiten einzukaufen. Anfänglich ist das noch ein etwas seltsames Gefühl, so als einzige Touristen unter all den Einheimischen, aber wir gewöhnen uns schon bald daran und geniessen es, durch die staubigen Strassen zu schlendern.

Am Abend schlürfen wir dann eines der feinen tunesischen Bierchen, die wir auf dem Camping erstanden haben und schmieden Pläne für die nächsten Tage. In unsere Schlafsäcke gekuschelt und den Klang von Douz im Ohr schlafen wir schliesslich müde und zufrieden ein.

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Hier geht’s weiter zum nächsten Tag: Ausflug zum "Rosengarten".