Um 07.00 Uhr ist Tagwache und um 08.30 Uhr marschieren wir los. Nach einem kurzen Aufstieg führt unser Weg dem Hang entlang ins Tal hinein. Unzählige Rhododendron-Bäume, Büsche und Sträucher säumen unseren Weg. Viele Yaks (mit und ohne Lasten) kommen uns entgegen.

Irgendwo treffen wir auf unsere beiden Porter. Sie tragen normalerweise unser Gepäck. Jetzt haben sie die Tragekörbe abgestellt und Sepps Tasche liegt daneben. Der Porter schaut uns ratlos an… Schliesslich übersetzt Phurba-dui: „Something noise inside…!“ Wir lachen und Chrigel grübelt seinen Rasierapparat hervor, der sich selber eingeschaltet hat… Zrrrr…

Weiter hinten im Tal fällt der Weg plötzlich bergab in Richtung Fluss. An unserem Mittagsplatz – einem alten Militär-Stützpunkt - erwartet uns auch schon die Küchenmannschaft mit dem Mittagessen. Nach einem kurzen Mittagsschläfchen geht’s weiter. Der Weg steigt nun steil an. Wir haben ein sehr gutes Tempo, so dass wir nach einer guten Stunde schweissgebadet in Tengboche ankommen. Das Dorf verfügt über ein schönes Kloster und liegt auf 3860 m.ü.M. Die grandiose Aussicht, die sich uns hier bietet entschädigt uns grosszügig für die Anstrengungen des Aufstiegs. Und am Abend können wir noch eine grandiose Abendstimmung bestaunen.

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