Heute können wir ausschlafen, wir müssen erst um 07.30 Uhr aufstehen! Nach unserem gewohnten Porridge-Frühstück machen wir uns um 09.30 Uhr auf um den Gokyo Peak zu erklimmen. Wir nehmen es gemütlich und brauchen gute 2 Stunden bis auf den Gipfel. Dort geniessen wir das grandiose Berg-Panorama und schiessen Fotos. Elvira, Sepp, Phurba und Nima machen sich wieder auf den Rückweg. Wir geniessen noch etwas die Stille und die Aussicht. Es ist einfach herrlich hier, man fühlt sich irgendwie frei!

Dann zieht Nebel auf und wir machen uns auch auf den Weg zurück nach Gokyo. Plötzlich zerreist Helikopter-Lärm die friedliche Stille. Wie wir später erfahren, musste eine Amerikanierin geborgen werden, die an der Höhenkrankheit litt und den Abstieg nicht mehr zu Fuss schaffte. Auf dem Weg nach unten wird unsere Steinsammlung noch etwas erweitert und wir bauen wieder ein Steinmannli. Bei den Zelten angekommen gibt’s gleich Mittagessen. Am Nachmittag knöpft sich Chrigel das GPS-Gerät vor, das seit drei Tagen keine Daten mehr aufzeichnet. Doch das Problem lässt sich nur mit einem Total-Reset beheben, was leider einen Verlust der meisten Daten zur Folge hat. Dafür funktionierts wieder…

Den restlichen Nachmittag verbringen wir mit Faulenzen, Lesen und Tagebuch schreiben. Dann gibt’s Znacht und wir legen uns bald in unsere Schlafsäcke, denn die nächste Tagwache ist früh am Morgen.

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